IDEC/APDEC (International/Asia Pacific Democratic Education Conference) November 17th to 21st 2018

The 2018 APDEC will be held in Bengaluru (Karnataka), INDIA

Website: http://indec.net.in

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IDEC : Internationale Konferenz für Demokratische Bildung

IDEC International Democratic Education Conference steht für Internationale Konferenz für Demokratische Bildung*, bezeichnet aber keine Organisation oder Gruppe. Jedes Jahr wird die Konferenz von einer anderen Schule oder ähnlichen Gruppe ausgerichtet, die sich an einer früheren Konferenz dazu bereit erklärt hat. Von Zeit zu Zeit wurden Forderungen nach irgend einer offiziellen Struktur laut, aber in der Praxis hat es für Abwechslung im Stil der Konferenzen gesorgt, daß die Schulen frei in der Organisation der von ihnen ausgerichteten Treffen sind.
Sobald die Vertreter einer Schule zugestimmt haben, eine Konferenz zu organisieren, liegt alles in ihren Händen:- Datum, Teilnehmer, Kosten, Unterkunft und Stil des Treffens. Die Dauer der Konferenzen schwankte zwischen zwei Tagen bei der ersten und 14 Tagen 1997. Junge Leute im Schulalter haben fast immer eine große Rolle gespielt; die Konferenzen 1997 in Sands School in England, 2000 in Tokio und 2005 in Berlin wurden fast vollständig von jungen Leuten organisiert. Die längeren Konferenzen enthielten auch Tage, um beispielsweise Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, und Zeit für verschiedene gesellige und kulturelle Veranstaltungen. Manchmal gab es ein festgelegtes Programm aus vorbereiteten Vorträgen und Workshops, manchmal aber ist das ganze Programm erst von den Teilnehmern bei ihrer Ankunft zusammengestellt worden, und manchmal war es eine Mischung von beidem. Einige Konferenzen wurden vollständig durch die gastgebende Schule bzw. durch Dritte finanziert, aber in den letzten Jahren haben die Teilnehmher eine Gebühr zahlen müssen. All diese Dinge entscheiden die Gastgeber selbst.
Zur ersten IDEC, 1993 an der Democratic School of Hadera, kam es so: Einige Schüler und Lehrer von demokratischen Schulen waren von einer großen, "Education for Democracy in a Multicultural Society" genannten Konferenz in Jerusalem enttäuscht, deren Teilnehmer fast nur Philosophen, Professoren und Politiker waren.- Schüler und Lehrer hatten kaum Gelegenheit, etwas beizutragen. Die Gruppe der Unzufriedenen wurde danach für zwei Tage nach Hadera eingeladen. Die Diskussionen dort waren so anregend, daß man übereinkam, sich jedes Jahr zu treffen.
In den ersten vier Jahren waren diese Treffen als die Hadera Conference bekannt, und David Gribble verschickte zwei- oder dreimal im Jahr einen Rundbrief. Nur wenige trugen etwas dazu bei, und schließlich wurde er aufgegeben.


Über den Zweck der IDEC-Treffen gibt es unterschiedliche Ansichten. Einige sehen sie als eine Gelegenheit, gemeinsame Probleme in einer unterstützenden Atmosphäre zu diskutieren, in der man weiß, daß die anderen die eigenen Werte teilen. Andere hoffen, die Idee der Demokratischen Bildung weiterzuverbreiten, indem sie Leute einladen, die sie vielleicht überzeugen können, und dadurch, daß sie günstige Publicity bekommen. Noch andere sehen die Konferenz als ein Mittel, die Schulen zusammenzuschweißen, so daß sie in Krisenzeiten einander unterstützen können, nach dem Prinzip "Gemeinsam stehen wir, getrennt fallen wir". Einige sehen sie als einen Weg, die öffentliche Wahrnehmung der gastgebenden Schule in deren eigenem Land zu verbessern. Auch das Ziel jeder einzelnen Konferenz wird von der Gruppe entschieden, die sie organisiert.
Ebenso entscheiden die Gastgeber, wer teilnehmen darf. Am Anfang mußten alle eingeladen werden, aber jetzt können alle Interessierten sich einschreiben. Gewöhnlicherweise versucht man zu versichern, dass möglichst viele Teilnehmer entweder noch in der Schule sind oder sie erst in letzter Zeit verlassen haben.
Die IDEC 2000 in Tokio wurde von einem Komitee organisiert, das hauptsächlich aus Schülern bestand, und zog tausend Teilnehmer an.
Um zu sehen, wie sich die IDEC entwickelt hat, folgt hier eine Liste von den Organisatoren der jährlichen Konferenzen und den Ländern, die bei jeder Konferenz vertreten worden sind.

1993 The Democratic School of Hadera, Israel
GB, Israel, Österreich, USA

1994 Sands School, England
GB, Israel, Österreich

1995 WUK, Wien, Österreich
Deutschland, GB, Israel, Norwegen, Österreich, Ungarn, USA

1996 The Democratic School of Hadera, Israel
Australien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, GB, Israel, Kanada, Österreich, Palästina, Ukraine, Ungarn, USA

1997 Sands School, England
Deutschland, Frankreich, GB, Israel, Japan, Neuseeland, Österreich, Palästina, Türkei, Ukraine, USA

1998 Stork Family School, Vinnitsa, Ukraine
Deutschland, GB, Israel, Japan, Neuseeland, Polen, Rußland, Ukraine, USA

1999 Summerhill School, England
Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, GB, Kanada, Israel, Japan, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Palästina, USA

2000 Tokyo Shure, Japan
Australien, China, Deutschland, GB, Guatemala, Indien, Israel, Korea, Neuseeland, Palästina, Phillippinen, Polen, Rußland, Thailand, Ukraine, Ungarn, USA

2001 Die Konferenz sollte gemeinsam von Israel und Palästina organisiert werden, aber wegen der internationalen Lage konnte nur eine etwas kleinere Versammlung stattfinden, woran meistens Israelis, Palästiner und Deutsche teilnahmen.

2002 Tamariki, Neuseeland
Australien, Deutschland, GB, Indien, Israel, Japan, Korea, Nepal, Neuseeland, USA

AERO und Albany Free School, Troy, USA
Australien, Brasilien, Kanada, China, Deutschland, Frankreich, GB, Guatemala, Indien, Israel, Japan, Nepal, Neuseeland, Niederlande, Palästina, Polen, Rußland, Sudafrika, Schweiz, Taiwan, Thailand, Ukraine, Ungarn, USA

2004 Schoolscape, Bhubaneshwar, Indien
Australien, Belgien, Brasilien, Kroatien, Deutschland, Frankreich, GB, Ungarn, Indien, Israel, Japan, Korea, Nepal, Neuseeland, Sudafrika, Thailand, Ungarn, USA

2005 KRÄTZÄ, Berlin, Deutschland
Australien, Belgien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, GB, Indien, Israel, Italien, Japan, Kanada, Korea, Nepal, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Polen, Rußland, Schweiz, Serbien, Spanien, Sudafrika, Thailand, Ukraine, Ungarn, USA

2006 AAPAE, Sydney, Australia
Australien, Birma, Deutschland, GB, Kanada, Indien, Israel, Japan, Korea, Nepal, Neuseeland, die Schweiz, Spanien, Thailand, USA


* Demokratische Bildung meint nicht eine von Staat organisierte Bildung oder Erziehung zum Demokraten oder die Bildung in einer demokratischen Gesellschaft, sondern Bildung unter Beachtung demokratischer Prinzipien, eine Bildung in einer wirklich demokratischen Umgebung, in der Kinder und Erwachsene gleichberechtigt sind, jeder auch in grundlegenden Angelegenheiten eine Stimme hat, und kein Lernzwang besteht.

2007 World Education Forum, Mogi das Cruzes, Brésil
Brasilien, Deutschland, Frankreich, Israel, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Portugal, Spanien, Ukraine, USA.

2008, SANE, Vancouver, Kanada
Australien, Brasilien, Deutschland, GB, Indien, Israel, Japan, Kanada, Korea, Neuseeland, Palästina, Peru, Rußland, Südafrika, USA

2009 Drei Gruppen für Alternativbildung, Seoul, Korea

Die offizielle Konferenz wurde wegen Angst vor der Schweinegrippe abgesagt, aber es wurde stattdessen eine inoffizielle Konferenz organisiert, die von TeilnehmerInnen aus Kanada, Israel, Deutschland, Japan, Korea, Taiwan und USA besucht wurde.

2010 Institute of Democratic Education, Tel Aviv, Israel
Australien, Austria, Brasilien, Deutschland, GB, Japan, Korea, Polen, die Niederländer, Neuseeland, Österreich, Puerto Rico, die Türkei, Ukraine, USA

2011 Sands School, England
Australien, Belgien, Brasilien, Deutschland, Dänemark, Ecuador, Finnland, Frankreich, Griechenland, Kanada, Kroation, Indien, Irland, Israel, Italien, Japan, Lettland, Litauen, den Niederlanden, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Peru, Polen, Puerto Rico, Rußland, Schweden, Schweiz, Südkorea, Spanien, Taiwan, Großbritannien, Ungarn und den USA .

2012 Nuestra Escuela, Puerto Rico: ungefähr 800 Teilnehmer aus mehr als dreißig verschiedenen Ländern.

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Peter Foti
Veltlinerstrasse 1/30
Guntramsdorf
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